Eike Holsten: Drogennotstand in Niedersachsen

Landesregierung ignoriert die Gefahr und versagt komplett

Hannover. „Der heutige Gedenktag für verstorbene Drogengebrauchende mahnt uns eindringlich, das Thema Drogensucht endlich mit dem nötigen Ernst und voller Verantwortung anzugehen. Besonders alarmierend ist, dass sich die Zahl der Drogentoten in Hannover von Januar bis Ende Juni im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verdoppelt hat und die Zahl der Drogennotfälle weiter steigt. Gleichzeitig breiten sich synthetische Opioide wie Fentanyl auch in Niedersachsen immer weiter aus: eine hochgefährliche Entwicklung, der dringend begegnet werden muss“, erklärt der sozialpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Eike Holsten.

„Die Untätigkeit der Landesregierung ist dabei nicht nur fahrlässig, sie gefährdet die Gesundheit Zukunft unserer Gesellschaft. Diese dramatischen Entwicklungen machen einmal mehr deutlich, dass die Legalisierung von Cannabis ein schwerwiegender Fehler war. Die SPD hat sich unter dem damaligen Gesundheitsminister Karl Lauterbach vehement für diesen Schritt eingesetzt und trägt damit Mitverantwortung für den Höchststand der cannabisbedingten psychischen Störungen, von denen vor allem junge Menschen betroffen sind“, so Holsten. Statt zu handeln, ignoriere die Landesregierung die dramatische Lage und versage beim Schutz junger Menschen. 

„Wer legalisiert, darf die Folgen nicht auf überforderte Hilfesysteme abwälzen. Die Landesregierung muss Verantwortung übernehmen und Suchtberatungsstellen mit mehr Personal und finanziellen Mitteln ausstatten, um den steigenden Bedarf bewältigen zu können“, fordert der Sozialpolitiker abschließend. 

Foto: Nds. CDU-Fraktion

Weitere Beiträge

Honorarkürzungen in der Psychotherapie stoppen

Anlässlich des bundesweiten Aktionstages am 15. April gegen die Kürzungen in der Psychotherapie stellt sich die CDU-Landtagsfraktion Niedersachsen klar an die Seite der Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten und kritisiert die Entscheidung des Erweiterten Bewertungsausschusses, die Vergütung für ambulante psychotherapeutische Leistungen um 4,5 Prozent abzusenken.

Weiterlesen »

Unterrichtsversorgung im Landkreis Rotenburg bereitet Sorgen

Die Unterrichtsversorgung im Bezirk Lüneburg bleibt weiterhin unzureichend. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der CDU-Landtagsfraktion zur Entwicklung der Unterrichtsversorgung hervor. Die CDU-Landtagsabgeordneten Marco Mohrmann (Wahlkreis 54 Bremervörde) und Eike Holsten (Wahlkreis Rotenburg 53) kritisieren, dass insbesondere Hauptschulen, Förderschulen und Oberschulen nach wie vor deutlich unter dem Landesdurchschnitt liegen.

Weiterlesen »

Pflege, Einsamkeit und komplizierte Anträge

Wo hakt es im Alltag und was beschäftigt die Mitglieder des Sozialverband VdK im Kreis Verden? Bei einem Treffen mit Bernd Köster und Karin Banse vom VdK Kreisverband Verden, haben der CDU-Landtagsabgeordnete Eike Holsten und Hella Bachmann, Vorsitzende des CDU-Kreisverbands Verden, vor allem zugehört. Deutlich wurde: Neben Fragen zu Pflegegraden und Pflegebedürftigkeit beschäftigt sich der Verband auch mit Einsamkeit und fehlender sozialer Teilhabe unter den älteren Mitgliedern.

Weiterlesen »

Eike Holsten

Eike Holsten

Landtagsabgeordneter für den Altkreis Rotenburg (Wümme) und die Gemeinden Oyten und Ottersberg · CDU-Kreisverband Rotenburg

Schulstraße 2a
28870 Ottersberg/Posthausen
Telefon 0 42 97 / 817 9479
E-Mail: e.holsten@eike-holsten.de