Zwischen Arztpraxis, Apotheke und Pflege

Eike Holsten und Wiebke Scheidl gemeinsam auf Gesundheitstour 

Wie bleibt Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum auch künftig verlässlich und wohnortnah? Mit dieser Frage beschäftigten sich der Landtagsabgeordnete Eike Holsten, sozialpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion in Niedersachsen, und Wiebke Scheidl, Bürgermeisterkandidatin der CDU für die Samtgemeinde Tarmstedt, gemeinsam bei mehreren Vor-Ort-Terminen.

In Wilstedt wurde deutlich, wie wichtig funktionierende Netzwerke zwischen den verschiedenen Akteuren sind. Im Austausch mit Bürgermeister und Allgemeinmediziner Traugott Riedesel ging es unter anderem um die hausärztliche Versorgung, das neue Ärztehaus mit vier Medizinern, Präventionsangebote der Vereine sowie die Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Apotheken und Pflege. 

Thema waren außerdem digitale Abstimmungen, Bürokratieabbau und die Frage, wie Kommunen Versorgung besser unterstützen können, beispielsweise in Bezug auf die ambulante Pflege. Diskutiert wurde auch, wie Ärzte im Alltag entlastet werden können, etwa durch Gemeindeschwestern. Ebenso spielte die Palliativversorgung eine Rolle.

Selbstbestimmt zuhause leben

Bei Gesprächen mit Apothekerinnen in Wilstedt und Tarmstedt wurde deutlich, dass wirtschaftliche Planungssicherheit entscheidend ist, um die wohnortnahe Versorgung langfristig zu sichern. Ein weiterer Termin führte zu „Besser Zuhause“ mit Sitz in Bülstedt. Dort ging es um barrierefreie Umbauten und darum, wie Menschen möglichst lange selbstbestimmt zuhause leben können. Schließlich werden rund 80 Prozent der Pflegebedürftige zuhause versorgt, ordnete Holsten ein. „Genau deshalb brauchen wir Unterstützung für die Menschen, die das möglich machen.“

„Trotz meiner Erfahrung im Rettungswesen waren für mich einige Einblicke neu. Mir ist noch einmal deutlich geworden, an wie vielen Stellschrauben gedreht werden muss, damit Gesundheitsversorgung vor unserer Haustür funktioniert. Viele dieser Zusammenhänge sind für Außenstehende kaum sichtbar. Umso wichtiger ist es, dass Kommunen die Akteure unterstützen, vernetzen und die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, damit Gesundheitsvorsorge auch künftig wohnortnah möglich bleibt“, so Wiebke Scheidl abschließend.

Eike Holsten (links), der in Tarmstedt groß geworden ist, war diesmal in Funktion des sozialpolitischen Sprechers der CDU-Fraktion in Niedersachsen zu Gast in seiner alten Heimat. Er wurde von Wiebke Scheidl eingeladen, die für das Amt der Bürgermeisterin der Samtgemeinde Tarmstedt kandidiert. Gemeinsam tauschten sie sich mit Bürgermeister und Allgemeinmediziner Traugott Riedesel über die Gesundheitsversorgung in Wilstedt aus.

Foto: Baraz

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„Niedersachsen ist das einzige westdeutsche Bundesland, das die Zuweisung der Leistungsgruppen nicht bis Ende 2026 abschließen wird. Damit setzt Gesundheitsminister Andreas Philippi die Krankenhäuser im Land immer stärker unter Druck. Die notwendige Planungssicherheit für die Kliniken bleibt aus, weil die Landesregierung die Entscheidungen immer weiter hinauszögert. Besonders unverständlich ist, dass Niedersachsen die Ausnahmeregelungen, die der Bund den Ländern ausdrücklich eröffnet hat, bewusst ungenutzt lässt“, so Eike Holsten, der sozialpolitische Sprecher, zur Dringlichen Anfrage der CDU-Fraktion zur Zuweisung der Leistungsgruppen in der Krankenhausplanung.

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Mit dieser Haltung dürften viele nicht gerechnet haben: Im Rahmen einer Gesprächsrunde an der Oberschule Visselhövede mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Eike Holsten zeigten sich viele Schülerinnen und Schüler der achten und neunten Klassen des gymnasialen Zweigs einem Gesellschaftsjahr gegenüber durchaus offen. Dabei wurde über die Frage diskutiert, ob sich junge Menschen nach der Schule für eine bestimmte Zeit für die Gesellschaft einbringen sollten, sei es im sozialen Bereich, im Katastrophenschutz, bei der Bundeswehr oder in anderen Einrichtungen. Während in öffentlichen Debatten oft der Eindruck entsteht, dass ein solches Modell bei jungen Menschen auf Ablehnung stößt, erlebte der Abgeordnete im Klassenzimmer ein anderes Bild. Eike Holsten, der ein Gesellschaftsjahr befürwortet, sah sich in seiner Haltung bestärkt.

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Eike Holsten

Eike Holsten

Landtagsabgeordneter für den Altkreis Rotenburg (Wümme) und die Gemeinden Oyten und Ottersberg · CDU-Kreisverband Rotenburg

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28870 Ottersberg/Posthausen
Telefon 0 42 97 / 817 9479
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